Dass organische Substanzen langfristig mit dem Sauerstoff der Atmosphäre reagieren ist bestens bekannt, dabei verändern sich Materialeigenschaften nachhaltig. Zur Gewährleistung von Garantien und Sicherheiten (beispielsweise die Haltbarkeit, Stabilität industrieller Konsumgüter) sind fundierte Kenntnisse über das Oxidations-Verhalten bei Anwendungsbedingungen erforderlich.
Insbesondere zur Bewertung der Langzeit-Oxidationskinetik bei niedriger Temperatur hat sich die Chemilumineszenz-Methode (CL) bestens bewährt, auch deshalb weil die Oxidationskinetik der experimentellen Messdaten mittels isokonversionellen Modellen analysiert und prognostiziert werden kann. Aufgrund des hohen Potenzials dieser Methode wird an der Berner Fachhochschule eine fortschrittliche und anwenderfreundliche Gerätegeneration entwickelt.
Einerseits wird das bestehende Gerätedesign optimiert und andererseits in seinen Möglichkeiten erweitert. Anlässlich des 2. Chemilumineszenz-Symposiums werden die Möglichkeiten der Chemilumineszenz-Methode mittels Anwendungsbeispielen aufgezeigt und die neuen CL-Geräte inklusive ihrer Peripheriegeräte detailliert präsentiert und vorgeführt.
Das 2. CL-Symposium wurde von W^6 gefördert.
