Die Ofenzelle ist eine der Kernkomponenten der CL-Instrumentierung, darin erfolgt die Aktivierung der Oxidationsreaktionen. Durch die Einbettung der zylindrischen Silberofenmasse in einer keramischen Umgebung können Temperaturprofile mit höchster Präzision gewährleistet werden. Die vorbeheizten Reaktionsgase strömen durch die Ofenmasse und gelangen zur Probe, dadurch lässt sich selbst die Gastemperatur präzise konditionieren. Die Silberofenmasse ist mit Rhodium passiviert, eine Oxidation ist somit ausgeschlossen. Das Licht der Chemilumineszenz gelangt durch ein beheiztes Glassubstrat (als Ofendeckel) via Strahlengang zum Detektor. Durch die aktive Beheizung des Glassubstrates resultiert eine äusserst homogene Temperaturverteilung innerhalb der Ofenzelle (es gibt keinerlei ‚kalte Flächen’), zudem wird die Kondensation von flüchtigen Probebestandteilen effizient verhindert. Die Vorteile liegen auf der Hand: einerseits sind äusserst präzise Temperaturprofile realisierbar und anderseits können selbst Langzeitmessungen ohne Kondensbildung (dies würde zu einer Abnahme der Empfindlichkeit führen) gewährleistet werden. Der Temperaturbereich reicht von Raumtemperatur bis 200°C. Die ergonomische Anordnung der Ofenzelle mit dem Gehäuse gewährleistet ein ermüdungsfreies Manipulieren der Proben.

Die Einkanal Ofenzelle der Basisinstrumentierung erlaubt die Charakterisierung von Probedurchmessern bis 22mm bei höchster Empfindlichkeit.

Einkanal Ofenzelle

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